Abschlussarbeiten

Anja Balthasar: Bürgerbefähigung zur Partizipation. Das Fallbeispiel Helsinki

Christiane Schubertz: Zur Entwicklung von Unterrichtsmaterialien für eine mündige Raumaneignung

Hendrikje Kretschmer: Reflexive Analyse von Geomedien in Theorie und Praxis

Jan Peter Glock: Konstruktion und Evaluation von Messinstrumenten zur Erfassung von Umwelteinstellungen

Bachelor-Abschlussarbeit, WiSe 2014/15

Im Rahmen der Arbeit konnte in einem Dreischritt aus (1) Recherche und Auswahl vorhandener Instrumente, (2) kultureller und sprachlicher Adaption sowie (3) quantitativer und qualitativer Evaluation inklusive Revision ein an den Cabo Verdianischen Kulturraum angepasstes Messinstrument zur Erfassung von Umwelteinstellungen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen konstruiert werden.

Jana Pokraka: Der Spatial Citizenship-Ansatz in der Sekundarstufe I

Examensarbeit für das gymnasiale Lehramt, SoSe 2014

Das Ziel der Arbeit war es festzustellen, ob und wie der Spatial Citizenship-Ansatz der durch europäische Initiativen wie das SPACIT Projekt gefördert wird, unter Bezug auf die Bildungsstandards des Fachs Geographie auf lokaler Ebene in der Sekundarstufe I implementiert werden kann. In diesem Zusammenhang wurde eine Unterrichtseinheit zu den Themen Subjektives Kartographieren und Partizipation an Stadtgestaltung entwickelt, die im Geomedienlabor mit SchülerInnen eines Frankfurter Gymnasiums erfolgreich durchgeführt werden konnte.

Nadine Raddatz: Digitales Stadtmarketing. Kommunikationspolitik im Zeitalter der Neuen Medien

Nilani Thilagarajah: Mediatisierte Sozialräume. Handlungspraktiken von Schüler/-innen.

Serkan Özkan: Digitale Geomedien im Spannungsverhältnis von Entfremdung und Mündigkeit

Examensarbeit für das gymnasiale Lehramt, SoSe 2014

Informationsaufnahmen räumlicher Repräsentation erfordern über die Medienkompetenz hinaus die Fähigkeiten räumlich (in Raumperspektiven) zu denken und dabei gesellschaftliche Kontextualisierungen zu hinterfragen. Diese Fähigkeiten und Fertigkeiten sollen in den Geographieunterricht eingebunden werden, damit SchülerInnen dazu angeregt werden, geographische Sachverhalte kontinuierlich aus einem reflexiven Standpunkt zu analysieren.

 

Im Rahmen dieser Forderungen ergeben sich für die vorliegende Arbeit genau vier Themenkomplexe:

 

1.        Räumliches Denken

2.        Geomedial vermittelte Repräsentationen und deren Dekonstruktion

3.        Digitale Geomedien und die Geographiedidaktik

4.        Kritische Theorie in Bezug auf Gesellschaft und Schule

 

In diesem Zusammenhang wird in dieser Examensarbeit ausgehend von der These „Digitale Geomedien im Spannungsverhältnis von Entfremdung und Mündigkeit“ thematisiert, inwiefern die Arbeit mit digitalen Geomedien einen ambivalenten Charakter aufweist und welchen inhaltlichen (Gemedieninhalt), subjektiven (Informationsaufnahme- und verarbeitung) und gesellschaftlichen (Handlung und Kommmunikation) Einfluss dies bei einem geforderten mündigen Geomedienkonsum haben kann.